Die Serie „Lauchhammer“ und ihr blinder Fleck

Der Sechsteiler in der ARD zeichnet ein so ästhetisches wie schreckliches Bild der Lausitz. Dort ist aber nur ein Teil der Realität abgebildet. Das Entscheidende fehlt.

von Christian Füller

So eindrucksvolle Bilder. Die Eimerketten eines riesigen Baggers schlagen ihre Zähne in die Kohle. In Zeitlupe spritzen die Brocken auseinander. Auch die aufgerissenen Böden des Tagebaus und selbst die Leichen der strangulierten Mädchen haben etwas schrecklich Schönes an sich. Lauchhammer, das ist der Titel eines sechsteiligen Krimis, der die Lausitz ins Zentrum rückt. Und die DDR. Und die Transformation. Und die Menschen, die mit ihr ringen.

Die Serie, deren letzter Teil am 11. Oktober 2022 lief (und noch bis 23.12.22 in der Mediathek zu sehen ist), hat sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. „Leben im Osten nur Freaks?“ fragte die FAZ…

Dies ist ein Text aus dem Neue Lausitz Briefing vom 11. Oktober 2022.

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