NEWS / ERNEUERBARE IN SACHSEN

Sachsen will Windkraft auf weniger Flächen erlauben als vorgesehen. Im Landtagsausschuss für Infrastruktur am Freitag hat sich die Minderheitskoalition von CDU und SPD zusammen mit dem BSW dafür ausgesprochen, das Zwei-Prozent-Flächenziel für Windvorranggebiete von 2027 auf 2032 zu verschieben. Die drei Fraktionen wollen mit der Änderung den Ausbau auch über 2027 hinaus auf ausgewiesene Windenergiegebiete begrenzen. „Ein zentrales Element des Gesetzentwurfs ist die Verhinderung einer sogenannten Superprivilegierung der Windenergieanlagen“, sagte der CDU-Abgeordnete Ingo Flemming. Diese würde greifen, wenn 2027 keine zwei Prozent der Landesfläche bebaut wären.
Gleichzeitig soll die Pflichtabgabe an die Kommunen erhöht werden. Statt bisher 0,2 Cent pro Kilowattstunde sollen Anlagenbetreiber ab dem kommenden Jahr 0,3 Cent an die Gemeinde zahlen. Dafür wollen die drei Parteien im nächsten Plenum am 10. und 11. September das <…