Netzwerk CDI fordert Investitionsförderung für CO2-Reduktion  

11. November 2025

NEWS / ENERGIEFORSCHUNG IN COTTBUS

Moderatorin Nadine Lindner diskutiert mit Claudia Hain (Wolf Energetik next generation) und Christoph Menzel (Enertrag) zu Perspektiven aus der Finanzierungspraxis. Foto: LFK2025
Moderatorin Nadine Lindner diskutiert mit Claudia Hain (Wolf Energetik next generation) und Christoph Menzel (Enertrag) zu Perspektiven aus der Finanzierungspraxis. Foto: LFK2025

Deutschland soll beim Aufbau klimaneutraler Industrie eine führende Rolle einnehmen. Das sagte Beate Baron, Abteilungsleiterin für Industriepolitik im Bundeswirtschaftsministerium in der vergangenen Woche in Cottbus. „Die Nachfrage zu stärken, ist ein zentrales Element. Deshalb sind Leitmärkte so wichtig“, sagte Baron bei der Jahreskonferenz des Clusters Dekarbonisierung der Industrie (CDI). Bei der Veranstaltung in der Cottbuser Messe stand die Finanzierung der industriellen Transformation im Vordergrund. 

Baron verwies auf die Maßnahmen, mit denen die Bundesregierung grüne Leitmärkte fördern will. Neben der Senkung der Energiekosten nannte sie auch die umstrittenen CCS- und CCU-Technologien. 

Dekarbonisierung vs. Wirtschaftlichkeit

Das Cluster Dekarbonisierung der Industrie ist ein Netzwerk aus Unternehmen, Verbänden und den Forschungseinrichtungen, die durch den Strukturwandel in Cottbus angesiedelt wurden. Dazu gehören das PtX Lab Lausitz, das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien sowie die beiden Einrichtungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Das Cluster wurde 2021 gegründet und umfasst Partner aus ganz Deutschland. 

Die Dekarbonisierung der Industrie ist kein Selbstläufer“, betonte Ricarca Tänzer-von Daake, kommissarische Leiterin des CDI. „Für die meisten Betriebe steht die Wirtschaftlichkeit an ers…