Vor der Landratswahl in OSL: Kandidaten diskutieren in Senftenberg  

9. Januar 2026

NEWS / LANDRATSWAHLEN IN DER NIEDERLAUSITZ 

Vor der Landratswahl in Oberspreewald-Lausitz hat am Donnerstag in Senftenberg ein Kandidatenforum stattgefunden. Im Mittelpunkt standen wirtschaftliche Entwicklung, berufliche Bildung, medizinische Versorgung, Digitalisierung und kommunale Zusammenarbeit. 

von Benjamin Allig 

In der Wendischen Kirche diskutierten auf Einladung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus die Landratskandidaten Alexander Erbert (CDU), Evgeni Kivman (Tierschutzpartei) und Antje Ruhland-Führer (AfD) über zentrale Zukunftsfragen des Kreises. 

Alexander Erbert, der als Dezernent im Landratsamt Senftenberg tätig ist, verwies auf seine langjährige Erfahrung in der Kreisverwaltung. Er wolle bodenständig, aber mit klarem Gestaltungsanspruch in die kommenden Jahre gehen. Erbert betonte die Sicherung des Klinikstandorts, eine solide Finanzlage des Kreises und einen erfolgreichen Strukturwandel. 

Antje Ruhland-Führer hob ihre Tätigkeit als Rechtsanwältin hervor. Sie kenne die Sorgen von Bürgern, Unternehmen und Vereinen aus der Praxis und sehe sich als Ansprechpartnerin für deren Anliegen. Ruhland-Führer stellte eine transparente Kreisverwaltung, starke Vereine und gute Unterstützung für ältere Menschen in den Mittelpunkt. 

Evgeni Kivman stellte Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung in den Mittelpunkt seines Ansatzes und sprach sich für einen zukunftsorientierten Umbau der Kreisverwaltung aus. Kivman nannte den Stopp des Bevölkerungsrückgangs, besseren ÖPNV, Bürokratieabbau und eine serviceorientierte Verwaltung als Ziele. 

Digitalisierung und Bürokratieabbau

Beim Thema Digitalisierung zeigten sich Überschneidungen, aber auch unterschiedliche Akzente. Kivman, der als IT-Spezialist arbeitet, bezeichnete digitale Prozesse als Schlüssel, um Verwaltung effizienter und bürgernäher zu machen. 

Ruhland-Führer un…