Was Elbe-Elsters Kandidaten für die Wirtschaft tun wollen   

30. Januar 2026

NEWS / LANDRATSWAHLEN IN DER NIEDERLAUSITZ  

In Doberlug-Kirchhain standen sich die vier Bewerber ums Landratsamt vor großem Publikum gegenüber. Beim Streitthema Nummer Eins waren ihre Antworten erstaunlich ähnlich. 

von Benjamin Allig 

Christian Jaschinski (li.) und seine Herausforderer Christian Nürbchen, Norbert Kleinwächter und Marcel Schmidt befragt von André Fritsche. Foto: IHK Cottbus
Christian Jaschinski (li.) und seine Herausforderer Christian Nürbchen, Norbert Kleinwächter und Marcel Schmidt befragt von André Fritsche. Foto: IHK Cottbus

Der Bundeswehrstandort Holzdorf ist das bestimmende Thema in diesem Wahlkampf. Darauf angesprochen, sprach der Landrats-Kandidat Marcel Schmidt (parteilos) von einer„Chance, in der Region mehr Menschen anzusiedeln“. Der Einzelbewerber betonte:„Jeglicher Zuzug in unsere Region ist eine Bereicherung.“ Wichtig sei ein offener Austausch darüber, was die Bundeswehr benötige und was der Landkreis leisten könne.

Auch Amtsinhaber Christian Jaschinski (CDU) verwies auf die rund 1.200 entstehenden Arbeitsplätze, darunter gut bezahlte. Er wolle gezielt Familien für einen Zuzug gewinnen und dafür Fördermittel einwerben. Sogar AfD-Kandidat Norbert Kleinwächter hob das Potenzial qualifizierter Arbeitskräfte und infrastruktureller Effekte dieser Investition hervor. Das erstaunt angesichts der Kritik, mit der seine Partei den Ausbau der Verteidigung gegen die russische Aggression überzieht. Doch im Wahlkampf um den Landratsposten fand a…