NEWS / BRAUNKOHLE IN DER LAUSITZ
In Welzow ist 2030 Schluss mit der Kohleförderung. Fraglich bleibt, was dann aus dem Tagebau wird. Die Flutung hat große Auswirkungen auf den regionalen Wasserhaushalt.
von Gereon Wintz

Nachdem die Leag im Januar angekündigt hat, ein geplantes Teilfeld des Tagebaus Welzow-Süd nicht abzubaggern, muss die Planung für die Renaturierung angepasst werden. Diese Planung war Thema im Braunkohlenausschuss am vergangenen Donnerstag in Cottbus. Wie genau die Anpassungen aussehen werden, gibt der Energiekonzern allerdings nicht bekannt. Bereits in der Vergangenheit stand Leag für die Verschleppung des Braunkohlenplans in der Kritik.
Strittiges Thema ist die Größe des Sees, der in der aktuellen Grube entstehen soll. Nach den bisherigen Planungen aus dem Jahr 2021 sollen etwa 1950 Hektar des aktuellen Tagebaubereichs geflutet werden – 50 Hektar mehr als der Cottbusser Ostsee. Weil das Loch sehr tief ist, wäre dafür allerdings deutlich mehr Wasser nötig. Die Flutung würde Jahrzehnte dauern. Auf Anfrage von Neue Lausitz erklärte eine Sprecherin des Konzerns nun: „Nach ak…