Forst will Anteile an Lausitz Klinik erhöhen  

8. April 2026

NEWS / GESUNDHEITSWIRTSCHAFT IN DER NIEDERLAUSITZ  

Zwölf Jahre lang hat die Stadt Forst die Lausitz Klinik gemeinsam mit der Bergmann-Gruppe geführt. Foto: Lausitz Klinik
Zwölf Jahre lang hat die Stadt Forst die Lausitz Klinik gemeinsam mit der Bergmann-Gruppe geführt. Foto: Lausitz Klinik

Nach dem Wechsel des Mehrheits-Eigentümers will die Stadt Forst ihre Anteile an der Lausitz Klinik behalten. „Es gibt derzeit keine Ambitionen, die Anteile zu verringern“, sagte Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos). Im Gegenteil: Man prüfe sogar eine Erhöhung des Anteils an der Klinik, die mit der Universitätsmedizin in Cottbus kooperiert. Die Bürgermeisterin verriet Neue Lausitz ihre Pläne.

Derzeit ist die Stadt mit 49 Prozent Minderheits-Eigentümerin der Klinik und des angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrums.  Nun soll durch einen weiteren Prozentpunkt der Anteil Forsts strategisch erhöht werden. Durch den Zukauf wäre die Stadt dann gleichauf mit dem Diakonissenhaus Berlin Teltow, das sich kürzlich in die Lausitz Klinik eingekauft hat. Seit Anfang April hält das Diakonissenhaus 51 Prozent an der Forster Klinik. Die Anteile hat der Klinik-Betreiber von der Ernst-von-Bergmann-Gruppe erworben. Diese hatte die Klinik seit 2014 gemeinsam mit der Stadt betrieben. 

Kooperation mit MUL

Die Lausitz Klinik Forst ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit 200 Betten. Das Haus hat sich auf stationäre Geriatrie und Innere Medizin spezialisiert, führt auch vermehrt ambulante operative Eingriffe aus. In Kooperation mit der Medizinischen Universität Lausitz (MUL) in…