NEWS / WASSERMANGEL IN DER LAUSITZ
Wie lässt sich die Wasserversorgung trotz Klimawandel sicherstellen? Dieser Frage widmet sich künftig das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) mit der Forschungskampagne zum Thema Wassersicherheit. Hierzu stellt die Helmholtz-Forschungsgemeinschaft neun Millionen Euro zur Verfügung.
Aus diesen Mitteln entsteht neben zwei Forschungseinheiten im Rheinland und in Leipzig das Solve-Labor im Elbe-Einzugsgebiet. Solve steht für Helmholtz Solution Lab Elbe River Basin. Mit hydrologischem Fachwissen will Solve das Einzugsgebiet der Elbe zu einer Modellregion für integriertes Wassermanagement machen. Ziel ist es, die Bedürfnisse von Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Dazu sollen etwa Auenlandschaften wiederhergestellt und die Wasserbewirtschaftung optimiert werden.
Klimawandel drängt zum Handeln
Auch die Anpassung an den Klimawandel spielt eine wichtige Rolle. Da Niederschläge durch die globale Erwärmung künftig stärker schwanken und insgesamt zurückgehen dürften, beschäftigt die Forschenden die Frage, wie Wasser länger im Einzugsgebiet der Elbe gespeichert werden kann. Eine solche natürliche Rückhaltung trägt dazu bei, mehr Wasser in der Landschaft zu halten.
Bereits jetzt steht die Lausitz vor immensen Herausforde…