NEWS / HANDWERK IN DER NIEDERLAUSITZ
Die Stimmung im Handwerk hat sich im vergangenen Quartal deutlich eingetrübt. Zu diesem Schluss kommt die Handwerkskammer Cottbus. Bewerteten im Herbst vergangenen Jahres noch 76,4 Prozent der Betriebe die eigene Situation als gut, waren es in der aktuellen Konjunkturumfrage im Frühjahr 2026 nur noch 69,3 Prozent.
Insbesondere der Krieg am persischen Golf macht sich bemerkbar. Die stark gestiegenen Kraftstoffpreise sowie drohende Materialengpässe bei wichtigen Rohstoffen wie Aluminium belasten Unternehmen zunehmend. Auch steigen mit den Rohölpreisen die Kosten für Kunststoffe und Kabel. Solche kurzfristigen Kostensteigerungen können in bestehenden Verträgen häufig nicht direkt auf die Auftraggeber abgewälzt werden und setzen daher die Handwerksbetriebe unter Druck.
Warnung vor Stillstand am Bau
Um das Handwerk zu schützen, sind laut Corina Reifenstein, Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus, nun „spürbare und dauerhafte steuerliche Entlastungen be…