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5. Mai 2026

NEWS / INTERNATIONALES IN SACHSEN

Plötzlich Ritterin: Ex-Justizministerin setzt sich für die deutsch-französische Zusammenarbeit ein. Foto: Danil Meißner
Plötzlich Ritterin: Ex-Justizministerin setzt sich für die deutsch-französische Zusammenarbeit ein. Foto: Daniel Meißner

Anlässlich ihrer Aufnahme in die französische Ehrenlegion wirbt die sächsische Landtagsabgeordnete Katja Meier (Bündnis 90/die Grünen) für eine engere sächsisch-französische Zusammenarbeit bei strategischen Themen. Diese sei zentral, insbesondere in Zeiten, in denen „Sicherheit, Energieversorgung, industrielle Stärke und technologische Souveränität über unsere Zukunft entscheiden“, sagte die ehemalige Justizministerin bei der Ordensverleihung in Berlin. 

Laut Meier liegen die ostdeutschen Grenzregionen verstärkt im strategischen Interesse Frankreichs. Denn sie könnten als Brückenbauer zum aufstrebenden Polen fungieren, das im europäischen Machtgefüge zunehmend an Bedeutung gewinnt. Diese Rolle wird in diesem Jahr etwa der Stadt Görlitz zuteil. Am 23. September richtet die deutsch-polnische Grenzstadt den 3. Weimarer Dreieck Tag in Sachsen aus, zu dem Gäste aus Frankreich und Polen erwartet werden.

Mehr Export

Nicht nur strategisch, sondern auch finanziell kann der Freistaat von einer solchen Zusammenarbeit profitieren: „Die Absatzzahlen für sächsische Produkte in Frankreich sind zuletzt gestiegen“, sagte Meier im Gespräch mit Neue Lausitz. Dies bestätigt das Wirtschaftsministerium des Freistaats. 2024 exportierten sächsische Unternehmen Waren für rund 2,7 Milliarden Euro ins westliche Nachbarland. So viel wie seit mindestens 15 Jahren nicht mehr.&nb…