Lausitz Investor Center geht in die Verlängerung   

14. Juli 2026

HINTERGRUND / ANSIEDLUNGEN IN DER LAUSITZ   

Sachsen und Brandenburg werben seit fünf Jahren gemeinsam um Investoren für die Lausitz. Nun geht das „Investor Center“ in die zweite Phase – denn noch ist nicht alles aufgegangen. 

Andreas Schwerin (re.) und das Team des Investor Center mit WFBB-Chef Steffen Kammradt (3.v.li.), Wirtschaftsministerin Martina Klement und Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier. Foto: NL

Das größte und schwerste Lockmittel für Investoren steht im Dock3 in Schwarze Pumpe. Eine Treppe hoch. Im Saal mit dem Namen Lausitz. Es sieht aus wie ein schwarzer Billard-Tisch mit Bildschirm statt grünem Filz. Wer wissen will, was die Lausitz an Flächen, Firmen und allem Drum und Dran zu bieten hat, kann sich hier die Informationen heranwischen. Oder bekommt es vom Team des Lausitz Investor Center gezeigt. 

Andreas Schwerin hilft gerne weiter. Der 38-Jährige arbeitet seit acht Jahren für die Wirtschaftsförderung Sachsen. Die betreibt zusammen mit ihrem Brandenburger Pendant nun schon im fünften Jahr das Investor Center im Dock3. Länderübergreifend werden hier Standortprofile erstellt, Unternehmen betreut und Investoren herumgeführt. „Wir machen den ganzen Tag nichts anderes, als Unternehmen von der Lausitz zu begeistern“, sagt Schwerin. Er kommt aus Bielefeld, hat in Dresden Verkehrswirtschaft studiert und ist bei der Wirtschaftsförderung Sachsen Projektleiter für Ostsachsen. 

Diesmal hat er Martina Klement (CSU) vor sich. Brandenburgs Wirtschaftsministerin ist an diesem Nachmittag Anfang Juli in der Lausitz unterwegs. Schwarze Pumpe ist praktisch eine Pflichtstation. Im Industriepark sollen Unternehmen aus den Leitmärkten der Green Technologies angesiedelt werden. Das ist das gemeinsame Ziel des Investor Centers.