LEITARTIKEL / LANDTAGSWAHL IN SACHSEN-ANHALT
Ostdeutschlands Wirtschaft wendet sich gegen die AfD. Dabei waren Selbständige die ersten Unterstützer der Rechtsextremen. Das offenbart, wie unterschiedlich sich Firmen entwickelt haben. Und was sie von Politik erwarten.

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Mit knapp 44 Prozent für die AfD hat sich Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag für einen wirtschaftlichen Kurs entschieden, den das Land künftig einschlagen will. Die Wirtschaft ist darüber nicht glücklich, sondern alarmiert: „Wenn ich die Programmatik sehe, dann ist das ein Standortnachteil“, sagte Burkhard Greiff, Präsident des Unternehmerverbands Berlin-Brandenburg zum Auftakt des Ostdeutschen Unternehmertags in Potsdam. „Euro raus, EU-raus und keine ausländischen Mitarbeiter.“ Das bringe nichts Gutes. Das sind entschiedene Worte aus einer der einflussreichsten Interessenvertretungen der ostdeutschen Wirtschaft.
Doch bedeutet das nicht, dass die ganze ostdeutsche Wirtschaft ein Problem mit AfD hätte. Die offen rechtsextreme Partei konnte bei der Landtagswahl in alle…