Ein Fest für das Stark-Programm 

13. Oktober 2026

ANALYSE / STRUKTURWANDEL IN DER LAUSITZ 

Das Bundesprogramm Stark ist Mädchen für alles bei der Förderung für die Lausitz. Es finanziert, was die Länder nicht selbst zahlen können, und fördert indirekt die Wirtschaft. Das feierten Sachsen und Brandenburg gemeinsam in Schwarzheide. 

Mehr Werbung für das, was die Lausitz liebenswert macht. Das fördert das Stark-Programm in vielen Projekten, wie vom Spreewaldverein. Foto: NL
Mehr Werbung für das, was die Lausitz liebenswert macht. Das fördert das Stark-Programm in vielen Projekten, wie vom Spreewaldverein. Foto: NL

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) nicht dafür bekannt, schnelle Ergebnisse seiner Arbeit zu liefern. Die Schnelligkeit, die sich Landesbehörden gern auf die Fahnen schreiben, scheitert oftmals daran, dass die Bundesbehörde, die für die Genehmigungen zuständig ist, mit den Anträgen nicht zu Ende kommt. 

Doch diesmal lieferte das Bafa gleich drei Förderbescheide, noch dazu von der Chefin persönlich. Die promovierte Erziehungswissenschaftlerin Mandy Pastohr ist seit 2024 Präsidentin des Bundesamts und damit eine der Schlüsselfiguren für den Strukturwandel in den Kohleregionen. Auch weil ihre Behörde, die 1954 im hessischen Eschborn angesiedelt wurde, zwei Niederlassungen in Weißwasser und Borna betreibt. Folglich war sie Gast höchsten Ranges beim Forum der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) In Schwarzheide. 

Die Veranstaltung im Kulturhaus der BASF war halb Messe und halb Gala. Vor allem ein Schaulaufen der Stark-Familie, wie Brandenburgs Staatskanzlei-Chefin Kathrin Schneider sagte. Das Bundesprogramm zur „Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten“, oder kurz: Stark, ist nach sechs Jahren Strukturw…