HINTERGRUND / ARBEIT IN DER NIEDERLAUSITZ
Coworking ist eine Chance für bürolose Digitalisten und für Kommunen mit freien Räumen. Doch nicht überall gehen Coworking-Spaces wirklich auf. Neue Lausitz hat nachgefragt im Cottbuser Startblock B2 und im Dock3 in Schwarze Pumpe.


Autorin
Im Schatten des Kraftwerks Schwarze Pumpe ist noch keine Begeisterung für das Coworking entflammt. Dafür hatte der Zweckverband Industriepark eigens das Dock3 errichten lassen. Das Gründungszentrum mit seinen Büroflächen und Werkstatträumen war als Brückenkopf gedacht für Unternehmer und Gründer, die hier ihre Pläne entwickeln können, um später im Industriepark zu bauen.
Doch der Coworking-Bereich im Untergeschoss wird bislang eher zurückhaltend genutzt, wie Projektmanager Alexander Scharfenberg Neue Lausitz sagte. Um die 20 Plätze warten hier auf kreative Geister mit Laptop. Loungesessel, Konferenztisch und Kaffeemaschine stehen bereit – und sehr oft leer. „Dies spiegelt aber auch meine Erfahrung mit ähnlichen Konzepten in Senftenberg, Cottbus oder Bautzen wider“, so Scharfenberg. Das Coworking, das in den Metropolen Usus ist, zieht in den mittelgroßen Städten nur allmählich ein.
Digitales Comeback des Landlebens
Coworking-Spaces sind nicht gerade ein Top-Thema für den Wirtschaftsstandort Brandenburg. Es sei denn, der oberste Wirtschaftsförderer des Landes wirbt dafür: „Coworking und digitales Arbeiten sind zu einem der spannendsten Themen moderner Wirtschaftsförderung geworden“, sagte Steffen Kammradt, GeschÃ…