NEWS / SCHIENENVERKEHR IN DER NIEDERLAUSITZ

Ab Mitte Dezember wird die wichtigste Schienenverkehrslinie der Lausitz für ein Jahr durch eine Sperrung unterbrochen. Danach soll die Engstelle Lübbenau-Cottbus beseitigt sein und Züge halbstündig fahren können. Doch während dort das zweite Gleis verlegt wird, muss der Verkehr zwischen Cottbus und Berlin weiterlaufen. Dafür hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) einen komplizierten Ersatzverkehr organisiert.
Zwischen Lübbenau und Cottbus ersetzen Busse die Schienen des RE2. Die Busse fahren stündlich. Diese Sperre dauert vom 13. Dezember bis zum 11. Dezember 2027. Es gibt aber weiter eine stündliche Verbindung per Bahn: zusätzlich nämlich wird die Linie RE20 von Lübbenau über Calau nach Cottbus verlängert. Diese Züge brauchen allerdings 15 Minuten länger als die regulären. Trotzdem sollen die Anschlüsse auf dem Cottbuser Hauptbahnhof, die nach Görlitz oder Spremberg führen, erreicht werden.
Teil der Schnellzugstrecke
Der Ausbau zwischen Lübbenau und Cottbus gehört zu den wichtigsten Vorhaben im Infrastrukturprojekt 2030 im Süden Brandenburgs. Das zweite Gleis, das dort seit Kriegsende fehlt, behindert den Pendlerverkehr zwischen beiden Städten, lässt Züge minutenlang stehen und macht Fahrzeiten für Bahnreisende schwer kalkulierbar.
Mit dem Bau wird ei…