„Wir bauen den Eiffelturm von Cottbus“

28. März 2025

HINTERGRUND / HOCHSCHULEN IN BRANDENBURG

Die Medizinische Universität Lausitz wird nicht nur groß und teuer, sondern auch architektonisch eine Besonderheit. Erste Pläne stehen nun. 

von Christine Keilholz

Die Medizin-Uni und ihre Entscheider (v.l.): Ulrike Gutheil, Klaus Freytag, Eckhard Nagel, OB Tobias Schick (SPD) und WRL-Chef Heiko Jahn.
Die Medizin-Uni und ihre Entscheider (v.l.): Ulrike Gutheil, Klaus Freytag, Eckhard Nagel, OB Tobias Schick (SPD) und WRL-Chef Heiko Jahn.

Das Modell der künftigen Medizinuniversität ist einen knappen Quadratmeter groß. Es zeigt viele weiße Kästchen, die einmal Gebäude werden sollen – oder schon da sind. Das ehrwürdige Hauptgebäude des ehemals städtischen Klinikums Carl-Thiem hebt sich mit seinen Rundungen deutlich ab. Alles andere ist simpel eckig. 

Das sei der erste Bauabschnitt und der erste Entwurf, betonte Eckhard Nagel bei der Enthüllung des Baustrukturkonzepts am Montag. „Es solle sich keiner hinterher wundern, wenn‘s doch anders aussieht“, so der Vorstandschef der jüngsten Universitätsmedizin Deutschlands, die in Cottbus entstehen soll. 

Nagel, 64, ist Medizinprofessor, Leiter eines Instituts in Bayreuth und eines Studiengangs in Kaiserslautern – und nun noch Bauherr des größten Bauprojekts in Cottbus seit Langem. Die Medizin-Uni baut sich gewissermaßen selbst. Brandenburgs Lausitz-Beauftragter Klaus Freytag hob bei Fragen zum Bau die Hände und verwies an den Vorstand. Der Bund, der das Leucht…