Scheibe-See bekommt ein Hafenbecken 

27. Januar 2026

NEWS / REKULTIVIERUNG IM KREIS BAUTZEN 

Die größte der vom Kohleabbau kernbetroffenen Städte der Lausitz sieht in diesem kleinen Urlaubsparadies am Bergbaugewässer ein unerlässliches Stück weicher Infrastruktur. Bild: Stadt Hoyerswerda
Die größte der vom Kohleabbau kernbetroffenen Städte der Lausitz sieht in diesem kleinen Urlaubsparadies am Bergbaugewässer ein unerlässliches Stück weicher Infrastruktur. Bild: Stadt Hoyerswerda

Hoyerswerda kommt dem Traum von einer eigenen Marina näher. Sachsens Landesdirektion hat den Plan zum Bau einer Mole am Scheibe-See genehmigt. Die Anlagen gehören zu einem städtischen Projekt, mit dem die 32.000-Einwohner-Stadt das Westufers des Scheibe-Sees für die die Naherholung ertüchtigen will. Das Potenzial dieses Ufers hat auch der Präsident der Landesdirektion erkannt: „Ich freue mich, dass die Stadt diesem Rohdiamanten die angemessene Fassung gibt“, sagte Béla Bélafi am vergangenen Donnerstag, als er die Genehmigung an Ort und Stelle verkündete. 

Genehmigt hat die Landesbehörde den Bau einer 90 Meter langen Mole, die in den See hineinragt und Liegeplätze für 16 Boote bietet. Südlich der Mole sind zwei Schwimmstege von 26 Metern Länge vorgesehen, daran angeschlossen eine schiefe Ebene mit Slipanlage für Bootsanhänger. Die Mole bildet eine Bucht, die den Bootsverkehr vom nördlich gelegenen Strand- und Badebereich trennt. 

Damit ist allerdings noch nicht alle…