NEWS / INFRASTRUKTUR IN DER LAUSITZ

Sechs Wasserwerke haben sich 2021 zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Problem zu lösen: Die Wasserversorgung muss angesichts des Kohleausstiegs neu organisiert werden. Es geht um die dauerhafte Versorgung von 250.000 Menschen – einem Viertel der Lausitzer Bevölkerung.
Am heutigen Dienstag geht das Gemeinschaftsprojekt in die Umsetzung. Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (CDU) und Brandenburgs Staatskanzlei-Chefin Kathrin Schneider (SPD) werden in Lauta den ersten Spatenstich setzen. Gebaut wird ab heute an der Modernisierung des sogenannten inneren Rings der Wasser-Fernleitung.
Beide Länder beteiligt
Der Trinkwasserverbund Lausitzer Revier ist eins der bedeutendsten Großprojekte im Strukturwandel, wenn auch optisch wenig spektakulär. Große, weithin sichtbare Bauten entstehen dadurch nicht. Trotzdem werden hier bis 2038 mehr als 185 Millionen Euro verbaut, denn ein Fernleitungsnetz von 240 Kilometern Länge muss umgebaut werden. Um die 50 Einzelbauten gehören zum Gesamtprojekt.
Der erste Teil der Fernleitung – knapp vier Kilometer – wird vom Bund mit 3,64 Millionen Euro aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen gefördert. Damit ist der Trinkwasserverbund ein Musterbeispiel für Infrastruktur …