DZA schließt Bündnisse in Breslau   

27. Mai 2026

HINTERGRUND / FORSCHUNG IN DER OBERLAUSITZ 

Die Aula Leopoldina von 1732 ist das Glanzstück der Universität Breslau. Foto: UWR
Die Aula Leopoldina von 1732 ist das Glanzstück der Universität Breslau. Foto: UWR

Das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) richtet seinen Blick nach Osten. Mit vier polnischen Wissenschaftseinrichtungen aus Breslau will das Zentrum enger kooperieren. Neben der Universität und der Technische Universität Wrocław sind auch die Universität für Umwelt- und Biowissenschaften und das Institut für Territoriale Entwicklung Teil des Bündnisses. Das soll die Forschung in der europäischen Grenzregion stärken und gemeinsame Projekte ermöglichen. 

Eine entsprechende Erklärung hat DZA-Geschäftsführer Günther Hasinger zusammen mit Gästen aus den Einrichtungen in der vergangenen Woche in Görlitz unterzeichnet. Hasinger erinnerte dabei an die Astronomen Georg Palitzsch (Dresden), Tycho Brahe oder Johannes Kepler (Prag) und Nikolaus Kopernikus (Wrocław), die aus der Grenzregion heraus wirkten. „Astrophysik, Datenwissenschaft und Technologieentwicklung verbinden und befördern den regionalen Wandel“, so der 72-jährige …