Neuer Schwung für Coworking-Spaces durch Rechenzentren  

27. Oktober 2026

HINTERGRUND / ARBEIT IN DER NIEDERLAUSITZ

Coworking ist eine Chance für bürolose Digitalisten und für Kommunen mit freien Räumen. Doch nicht überall gehen Coworking-Spaces wirklich auf. Neue Lausitz hat nachgefragt im Cottbuser Startblock B2 und im Dock3 in Schwarze Pumpe. 

Vom Gründungszentrum Startblock B2 auf dem aus will demnächst das Lausitz-Lab Medienbildung in Südbrandenburg koordinieren. Foto: NL
Das Gründungszentrum Startblock B2 in Cottbus hat 15 Coworking-Plätze, die gut ausgelastet sind. Foto: NL

Im Schatten des Kraftwerks Schwarze Pumpe ist noch keine Begeisterung für das Coworking entflammt. Dafür hatte der Zweckverband Industriepark eigens das Dock3 errichten lassen. Das Gründungszentrum mit seinen Büroflächen und Werkstatträumen war als Brückenkopf gedacht für Unternehmer und Gründer, die hier ihre Pläne entwickeln können, um später im Industriepark zu bauen. 

Doch der Coworking-Bereich im Untergeschoss wird bislang eher zurückhaltend genutzt, wie Projektmanager Alexander Scharfenberg Neue Lausitz sagte. Um die 20 Plätze warten hier auf kreative Geister mit Laptop. Loungesessel, Konferenztisch und Kaffeemaschine stehen bereit – und sehr oft leer. „Dies spiegelt aber auch meine Erfahrung mit ähnlichen Konzepten in Senftenberg, Cottbus oder Bautzen wider“, so Scharfenberg. Das Coworking, das in den Metropolen Usus ist, zieht in den mittelgroßen Städten nur allmählich ein.  

Digitales Comeback des Landlebens  

Coworking-Spaces sind nicht gerade ein Top-Thema für den Wirtschaftsstandort Brandenburg. Es sei denn, der oberste Wirtschaftsförderer des Landes wirbt dafür: „Coworking und digitales Arbeiten sind zu einem der spannendsten Themen moderner Wirtschaftsförderung geworden“, sagte Steffen Kammradt, GeschÃ…