ANALYSE / INDUSTRIE IN DER LAUSITZ
Die Mittelstands-Unternehmen der Lausitz wollen endlich aus dem Schatten der Industrie heraustreten. Da hilft ihnen der Zickzack-Kurs der Wirtschaftsminister nicht.


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Als sich die Lausitzer Wirtschaft vor zwei Jahren in Schwarzheide zum Lausitzforum 2038 traf, war das an einem gleich mehrfach historischen Tag. Am 6. November 2024 gewann Donald Trump seine zweite Präsidentschaftswahl. Und in Berlin gab die Ampelregierung nach langem Streit auf.
Das Ampel-Aus nahm die versammelte Unternehmerschaft im Kulturhaus der BASF mit Erleichterung zur Kenntnis. Man erhoffte sich eine Kurskorrektur in der Wirtschaftspolitik, wenn die CDU mit dem Wirtschafts-Fachmann Friedrich Merz an der Spitze das Ruder übernähme.
Zwei Jahre später ist die Euphorie gedämpft. Und wenn die Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin und Sachsen an diesem Mittwoch wieder zum Lausitzforum laden, wird es erneut um die Fragen gehen, die die Unternehmer des Mittelstands schon ehedem beschäftigten: hohe Energiepreise, erdrückende Bürokratie und die andauernde Suche nach neuen Industrien, die den mittelständischen Unternehmen Prosperität ermöglichen.
Tech-Hypes weiter im Blick
Und nicht zuletzt geht es um den Strukturwandel, der zwar bisher viele Jobs im öffentlichen Dienst geschaffen, aber noch kaum Industrieansiedlungen gebracht hat. Seit ei…